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Corona-Spezial

Seit Anfang 2020 haben auch wir mit der Corona-Pandemie zu kämpfen. Schon eine Woche nach unserem Jahreskonzert gab es die ersten Corona-bedingten Absagen von Veranstaltungen heimischer Vereine. So können wir von Glück sprechen, dass unser Jahreskonzert 2020 noch stattfinden konnte. Das war für uns als Verein dann auch das letzte große Ereignis für sehr lange Zeit. Alle darauffolgenden Events, wie Gastauftritte bei Festen befreundeter Vereine, unsere Jugendvorspiele, kirchliche Auftritte und unser Sommerfest mit den Familien aller Musikanten mussten abgesagt werden. Sogar unser Gartenfest musste das erste Mal - seit der Entstehung 1973, abgesagt werden. Aufgrund der Corona-Verordnung des Landes blieb es dann auch nicht aus, dass unsere Probenarbeit zum Erliegen kam. Zwar konnten wir nach dem ersten Lockdown im Spätsommer 2020 vereinzelt unter Hygieneauflagen wieder Proben, aber der darauffolgende, zweite Lockdown beendete auch das.

So schlimm die Corona-Pandemie auch ist, so hat sie auch die Kreativität unserer Musiker während der Lockdown-Phasen gefördert. Durch viele kleine Aktionen haben unsere Mitglieder versucht auch in dieser schweren Zeit dem Musikverein treu zu bleiben und haben sich deshalb an mehreren Aktionen beteiligt. Während des ersten Lockdowns spielten einige Musiker immer sonntags auf ihrem Balkon oder vor dem Haus einige Lieder und erfreuten so die Nachbarschaft.

Vom Musikverein Allmendingen wurden wir über die sozialen Medien zur Klopapier-Challenge nominiert. Diese Herausforderung nahmen wir natürlich sofort an.

Die Vorstandschaft organisierte noch einen Kuchenverkauf unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen, welcher von der Bevölkerung mit großer Freude angenommen wurde.

Wir alle hoffen, dass diese schwierige Zeit nun dem Ende zugeht und wieder ein bisschen Normalität in unser Vereinsleben einkehrt, denn neben der Musik ist es vor allem die Kameradschaft, auf die wir Woche für Woche verzichten müssen.

Bläserquartett umrahmt den Fronleichnamsgottesdienst

Ein Bläserquartett des Musikvereins hat am Sonntag 29. Mai 2021 den Fronleichnamsgottesdienst musikalisch umrahmt. Der Gottesdienst fand bei sonnigem Wetter im Freien hinter der Kirche statt.
Marius Roll, Johannes Vogel, Wolfgang Vogel und Patrick Zoll haben mit ihrem Spiel den Gottesdienstbesuchern eine große Freude bereitet.

20210529 Bläserquartett Gottesdienst

Ehrungen Jahreskonzert 2020

200307 Ehrungen

Anton Gobs musiziert seit 60 Jahren 

Goldene Ehrennadel mit Diamant als öffentliche Anerkennung

Für die Ehrung verdienter Musiker und Funktionäre hat das Jahreskonzert des Musikvereins Binzwangen den passenden Rahmen geboten. Mit besonders viel Beifall wurde Anton Gobs für 60 Jahre Musizieren gewürdigt.

„Anton Gobs und der Musikverein Binzwangen gehören zusammen wie Noah und die Arche oder wie das Auto und der Motor“, begann Bernd Ott im Auftrag des Blasmusikverbands Baden-Württemberg seine ganz persönlich gehaltene Laudatio. „60 Jahre Treue zu einem Verein bedeutet viele Höhepunkte aber auch Tiefpunkte, immer wieder aufstehen und immer wieder weitermachen.“

Das Flügelhorn ist für Anton Gobs ebenso wichtig wie 13 Jahre Mitarbeit im Vereinsausschuss. Als „Vereinsmensch durch und durch“ gehört er zu den besten Probenbesuchern, ist bei allen Arbeitseinsätzen dabei und hat seine Liebe zu Gesang und Blasmusik auch an seine Kinder weitergegeben. Die goldene Ehrennadel mit Diamant und Ehrenbrief des Blasmusikverbands und langanhaltender Beifall galten als Dank für die vorbildliche Treue des Musikers.

Nicht weniger wichtig ist die Anerkennung junger Musiker, die ebenfalls ihrem Verein die Treue halten. Seit jeweils 20 Jahren musizieren Sabrina Selg (Piccolo) und Ariane Vogel (Querflöte) beim Musikverein Binzwangen. Die Ausbildung im Vororchester und der Jugendkapelle führte zum aktiven Blasorchester, dem beide seit 2004 angehören. Dazu kommt das Mitwirken in der Vereinsarbeit und in der Jugendausbildung. Diese Treue wurde mit der Ehrennadel in Silber belohnt.

„Der Name Vogel ist aus dem Musikverein Binzwangen nicht mehr wegzudenken“, betonte Bernd Ott. „Franz, Martin und Hubert sind Namen, die für viel ehrenamtliches Engagement im Verein stehen.“ Dazu komme nun Wolfgang Vogel als der jüngste Spross der Familie. Mitglied im Verein seit 1989, ist er seit zehn Jahren aktiv im Vorstand tätig, zunächst als dritter Vorsitzender, dann als Jugendleiter und Vorsitzender für den Bereich Orchesterbetrieb und Organisation. Dafür wurde ihm mit der Fördermedaille in Bronze öffentlich Dank ausgesprochen.

Der Musikverein gratulierte den verdienten Orchestermitgliedern mit dem schwungvollen „Fliegermarsch“ von Hermann Dostal, bei dessen Interpretation Musikdirektor Hubert Vogel sehr darauf achtete, dass Melodie und Rhythmus mit dem gleichen Stellenwert bedacht wurden.

(Quelle: Schwäbische Zeitung, Autor: Kurt Zieger, Datum: 13.03.2020)

Bericht Jahreskonzert 2020

Andreas Just als famoser Solist an der Tuba mit erstaunlicher Virtuosität

Länder und Musikstile im Konzert wohlklingend vereint

Den vielen Zuhörer in der gut besetzten Binsenberghalle haben das Vororchester der Gesamtgemeinde Ertingen und der gastgebende Musikverein Binzwangen ein vielfarbiges instrumental vielseitiges Konzert geboten. Umjubelte Soli und klangvolle Passagen im Tutti wurden mit viel Beifall honoriert. Der erste Applaus hingegen galt den Nachwuchsmusikern.

Im Beisein von Vertretern von Landespolitik und Blasmusikverband, von Kirche und Ortschaft stellte Hannah Renz das gut besetzte Vororchester der Gesamtgemeinde Ertingen vor. Mit klar ausgerichteten Klangfolgen der Trompeten, Flöten und Klarinetten, gestützt von einem zuverlässig agierenden Schlagzeug, stellte das Nachwuchsensemble zunächst „To the Summit !“ vor. Auch bei steilen Anstiegen und reizvollen Ausblicken ins Tal wurde der Klang bis zum schmissigen Schlussakkord gut durchgehalten.
Auch „Final Countdown“ von Joey Tempest, aus Schweden kommend, beginnt mit einem Wechsel zwischen sauber ausgerichteter Melodik der Blechbläser und rhythmisch tollen Aspekten. Das konsequente Durchhalten der Jungmusikanten begeisterte auch hier aufs Neue. Keine Frage, dass der herzliche Applaus mit einer Zugabe beantwortet wurde.
Kurt Gäble, so die Moderatorin Johanna Wahl, sei bekannt für Märsche und Polkas. Seine „Symphony of hope“ sei sein erstes rein konzertantes Werk. Vom agil agierenden Xylophon bis zu melodisch weichen Klängen der Bläser setzt der Komponist die Freude der Hoffnung in ganz verschiedene Tonfolgen um. Angenehm einschmeichelnde Passagen, von Musikdirektor Hubert Vogel feinsinnig modelliert, wechseln mit rhythmisch klar ausgearbeiteten Sequenzen zu einem vielfarbig optimistisch leuchtenden Gesamtklangbild. Ein wirkungsvoller Konzertauftakt!
Mit einem ausgedehnten Spiel von Wind und Wellen beginnt Markus Götz seine Eindrücke aus „Cabo Verde“. Aufkommende Stürme, ausdrucksvoll instrumentiert, wechseln mit Episoden, die viel Ruhe ausstrahlen. Durch die Klänge des Solisten Wolfgang Störkle am Akkordeon bekommen solche Sequenzen im Sektor der Blasmusik ungewohnte, doch recht reizvolle Aspekte. Insgesamt ein heiter gestimmter Besuch voll musikalischer Glücksgefühle auf dem fernen Eiland.
In instrumental und klanglich ganz andere Regionen führte die „English Folk Song Suite“. In deutlicher Anlehnung an die Tradition englischer Militärmärsche fasste Ralph Williams eine Reihe gängiger Folksongs in eine variantenreiche mehrteilige Suite. Oft erklang ein Thema voll Wärme im tiefen Blech, ergänzt und erheitert durch liebenswerte Ausschmückung mit Flöten und Klarinetten. Auch ein zartes Oboensolo sorgte für musikalische Farbenpracht.
„Ein Held, ein Bösewicht und ein bißchen Romantik gehören zu einer guten Geschichte“ meinte die Moderatorin. Musikalisch setzten Binzwangens Musiker dies um in schillernden „Selections from Starlight Express.“ Hier konnten die Besucher die Instrumentenvielfalt der Kapelle mit ihren ganz speziellen Klangfarben eindrucksvoll erleben. Gekonnte Solis, straffer Rhythmus und klare Registerklänge vereinten sich zu einem hörenswerten Gesamtklang.
Mit sattem Ton und vielen rasant virtuosen Passagen im Bereich von vier Oktaven Tonumfang verlieh Andreas Just als Solist an der Tuba Mario Bürkis „Latin Tuba“ ein klangvolles umjubeltes Profil. Man konnte nur staunen, wie er durch viele äußerst bewegliche, oft ungemein lange Einheiten seinem Instrument selten gehörte Tonsequenzen entlockte. Die Kapelle begleitete den Solisten partnerschaftlich dezent.
Mit der beschwingten, unterhaltsamen Melodienvielfalt in „Lord of the Dance“ in Erinnerung an eine irische Volkstanzgruppe endete das in allen Bereichen hörenswerte Konzert der Binzwanger Musikerschar. Langanhaltender Applaus und Bravo-Rufe wurden mit einem flotten Konzertmarsch und einem schalkhaften Sonntagsspaziergang beantwortet.

(Quelle: Schwäbische Zeitung, Autor: Kurt Zieger, Datum: 09.03.2020)

 

Bericht Jahreskonzert 2019

2019 Konzert JuKa

Von Fischen in die Antarktis

Ob jugendliche Gemeinschaft oder Stammkapelle – beide Binzwanger Gruppierungen wurden für ihr engagiertes Musizieren zu Recht mit viel Beifall belohnt. Ob bei Abba, bei symphonischer Blasmusik oder in der Wüste Arabiens – die Blasmusikszene Binzwangens blüht auf hohem Niveau.

57 musizierfreudige Jugendliche aus Ertingen, Binzwangen und Erisdorf zeigten sich bei „Futuro 2000“ von Luigi di Ghisallo als gut besetzter, recht differenziert agierender Klangkörper. Solistische Passagen, wechselndes Tempo und modifizierte Klangstärke standen für die vier Sätze, die ein neues Jahrtausend einläuten sollten.

Die schwedische Popgruppe Abba hat auch nach Ansicht der jugendlichen Moderatoren Fans bei allen Altersgruppen. Auch den Jungmusikanten kamen die vier eingängigen Titel über „Mamma mia“ hinaus in einem bunten Medley sehr entgegen. Gebotene Soli wie auch Takt- und Tempowechsel wurden sauber und wirkungsvoll genutzt und mit viel Beifall bedacht, wofür sich die muntere Schar unter Leitung von Carolin Lutz mit ihren drei Trompetensolisten in einem flotten Swing-Titel bedankten.

In „Fiskinatura“ entwirft Thiemo Kraas ein vielfältiges Klanggemälde, das einzelnen Registern der Stammkapelle die gut genutzte Möglichkeit eröffnete, sich positiv zu profilieren. Als kundige Moderatorin führte Susanne Roll die Zuhörer in die Welt anspruchsvoller symphonischer Blasmusik.

Von Fischen in der Mitte des Allgäus, in „Fiskinatura“ verborgen, führte der Weg nun nach Neuschottland. Frank Tichell berichtet in eingangs melodisch gut einprägsamen Themen von den Nachkommen französischer Kolonialisten, die sich nach 1600 dort niederließen. Sie bewahrten Sitten und Bräuche, was sich in vier ganz verschiedenen Sätzen von „Cajun Folk Songs“ ausdrückt. Thematisch aufsteigende Sequenzen wechseln mit fast melancholischen Abschnitten, um unvermittelt in tänzerische Musizierweise überzuleiten. Ein eindrucksvoller Beweis, wie variantenreich sich Binzwangens Musizier darstellen können.

Mit „Three Times Blood“ setzt Fritz Neuböck drei verschiedene und doch in sich eingebundene Bilder in musikalische Sphären um. Eisblut steht mit silbern klingenden Phasen für die Antarktis, aber auch für das Blut dort getöteter Wale. Gesungene und klangintensive mit Rhythmus angereicherte Passagen zielen auf afrikanische Wurzeln, dezentes Piano nach abgerundeter Klangfülle für den Dank am Ende eines Tages beim Untergang der Sonne. Das für Musiker und Zuhörer anspruchsvolle mit viele Beifall gewürdigte Werk spiegelte den hohen Stand der Musikkapelle Binzwangen wider.

„Porgy and Bess“ führte danach die Zuhörer zurück in das Jahr 1935. George Gershwin verbindet Jazz und Spiritual mit afro-amerikanischen Elementen, was die Musiker zu einer in sich stimmigen Interpretation reizte. Musikdirektor Hubert Vogel verband sichere Solisten und das Plenum seiner 50 Musiker zu einer ideenreichen Wiedergabe mit vielen klangtypischen Phasen aus dem Schatz seiner Register.

Mit zwei Hauptthemen aus dem 1962 erschienenen Film „Lawrence of Arabia“ entführte Maurice Jarre die Zuhörer in Binzwangens bestens besuchter Binsenberghalle in die Wüstenlandschaft Arabiens. Breit ausladende Melodik als Gegenpol zu rhythmisch artikulierter Musizierweise ergaben ein beeindruckendes Stimmungsgebilde.

Als „80er-Kult-Tour“ hat Thiemo Kraas bekannte Titel aus Pop und der Zeit der Deutschen Welle zu einem Medley zusammengestellt, in dem die Zuhörer nicht nur den „Skandal im Sperrbezirk“ entdecken konnten. Für Binzwangens Musikerschar eine willkommene Möglichkeit, aufs neue ihre Variabilität beim „Sternenhimmel“ auch außerhalb der symphonischen Blasmusik unter Beweis zu stellen. Für das Publikum, unter ihnen Vertreter von Kommune, Kirche und Blasmusikverband, ein amüsantes, erinnerumgsreiches Hörvergnügen, für die Musiker der Beweis, auf vielen musikalischen Ebenen zuhause zu sein. Der lang anhaltende Beifall wurde mit dem Konzertmarsch „Euphoria“ und dem rassigen Cha-Cha „Patricia“ beantwortet.

(Quelle: Schwäbische Zeitung, Autor: Kurt Zieger, Datum: 18.03.2019)

Elf Musiker, 250 Jahre Mitgliedschaft

2019 Ehrungen Zeitung

„Das Beste der Musik steckt nicht in den Noten, sondern in der gelungenen Interpretation.“ Unter diesem Leitgedanken sind beim Jahreskonzert elf Musiker des Musikvereins Binzwangen für zehn- bis 40-jährige Mitgliedschaft geehrt worden. Insgesamt bringen sie es auf 250 Jahre Vereinszugehörigkeit. Dietmar Ruß überbrachte im Auftrag des Blasmusikverbands Baden-Württemberg die Glückwünsche.

Maria Käser, Pia Reiter, Jonathan Roll und Florian Zoll freuten sich nach zehn Jahren Vereinszugehörigkeit über die Ehrennadel in Bronze als erster öffentlicher Auszeichnung. Maria Käser spielt seit 2009 Tenor-Saxofon und steckt mitten in den Abiturvorbereitungen. Pia reiter musiziert als Registerführerin auf der Querflöte und bringt sich mit Jonathan Roll als Notenwart ein. Dieser ist sowohl verlässlich am Alt- als auch am Baritonsaxofon einsetzbar. Florian Zoll vertritt in diesem Quartett mit seinem Können an Trompete und Flügelhorn die Blechbläser.

Johanna Hecht musiziert seit 20 Jahren auf dem Alt- und dem Baritonsaxofon. Fünf Jahre arbeitete sie im Team Jugend des Vereinsausschusses mit und ist trotz 35 Kilometer Fahrt zu Proben und Auftritten stets verlässlich zur Stelle. Die Ehrennadel in Silber ist der Dank dafür.

Christine Dück, Simone Kurth, Carmen Pfeil, Frank Stohr und Wolfgang Vogel prägen den Verein seit jeweils 30 Jahren. Sie wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet. Als engagierte Musikerin spielt Christine Dück Klarinette. Ab 2000 war sie bis 2008 Schriftführerin und bringt sich seit 2009 als stellvertretende Jugendvorsitzende in die Arbeit im Vereinsausschuss ein. Auch Simone Kurth spielt leidenschaftlich Klarinette. 25 Jahre lang diente sie dem Verein als Notenwartin und ist geschätzt für gute Ideen bei den jährlichen Kameradschaftsabenden. Carmen Pfeil ist als begeisterte Klarinettistin auch konzertant bei Soloauftritten zu hören. Neun Jahre war sie Schriftführerin und ist jederzeit und ideenreich für Feste nach Konzerten und Wertungsspielen zu haben. Frank Stohr nimmt für jede Probe und jeden Auftritt eine 60 Kilometer lange Fahrtstrecke von Friedrichshafen nach Binzwangen auf sich, um als versierter Trompeter mit seinen Kameraden zu musizieren. Wolfgang Vogel zeichnet sich als vielseitiger Musiker aus. In Binzwangen spielt er am tiefen Blech Bariton oder Bass, bei Auftritten mit Marschmusik sorgt er mit der großen Trommel für den richtigen Schritt aller Musikanten. Dazu prägte er von 2010 bis 2017 als dritter Vorsitzender den Verein, ist seit 2015 Leiter der Jugendausbildung und seit zwei Jahren für den Bereich Organisation und Orchesterbetrieb des Vereins zuständig.

Mit besonderem Beifall wurde Alexander Zoll für 40 Jahre Musizieren geehrt. 1979 begann seine musikalische Laufbahn in Ertingen mit dem Spielen der Trompete. Fünf Jahre später wechselte er zum Musikverein Binzwangen. Mit seinen beiden Söhnen bildet er mit der „Zollschen Trompetendynastie“ ein Viertel dieses Registers. Im Zeitraum von 20 Jahren hat er jeweils sieben Jahre als aktives Ausschussmitglied oder als dritter Vorsitzender und von 2010 bis 2017 als erster Vorsitzender vorbildlich geleistete Vereinsarbeit übernommen. Neben der bereits erhaltenen Fördermedaille in Bronze erhielt Zoll nun die Ehrennadel in Gold mit Diamant und den Ehrenbrief des Verbands. Nach den Glückwünschen von Ortsvorsteher Wolfgang Gaber und Bürgermeister Jürgen Köhler ehrte Musikdirektor Hubert Vogel mit der Kapelle die verdienten Musiker mit dem flotten Konzertmarsch „Kaiserin Sissi“ von Timo Dellweg.

(Quelle: Schwäbische Zeitung, Autor: Kurt Zieger, Datum: 19.03.2019)

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